Ambulant operative Dermatologie

Das gesamte Spektrum dermatologischer Operationen

operative_dermatologie05.jpg
operative_dermatologie06.jpg
operative_dermatologie03.jpg
operative_dermatologie04.jpg

 

Wir führen im DermatologieZentrum das gesamte Spektrum dermatologischer Operationen durch. In unseren modernen Operationsräumen entfernen wir in erster Linie auffällige Hautveränderungen wie Muttermale, Hautkrebsvorstufen sowie bösartige Tumore der Haut und Schleimhaut (zum Beispiel Plattenepithelkarziom, Basaliom, Melanom), aber auch gutartige Veränderungen (zum Beispiel Warzen, Zysten, Fettgewebsgeschwulste).

Um unserem Anspruch nach bestmöglichen kosmetischen Ergebnissen mit geringstmöglicher Narbenbildung gerecht zu werden, kommen die verschiedensten Nahttechniken und plastisch rekonstruktiven Möglichkeiten zum Einsatz. Wir sind uns im Klaren darüber, dass operative Eingriffe, insbesondere wenn sie im Zusammenhang mit Hautkrebs durchgeführt werden, immer auch zur Verunsicherung des Patienten führen. Bei Verdacht auf Vorliegen eines Hautkrebses erhält der Patient zeitnah einen Termin in unserer Sprechstunde. Im Falle einer geplanten operativen Entfernung vergeben wir einen raschen Operationstermin. Ein wesentliches Ziel der Planung und Durchführung aller operativer Maßnahmen ist es, berufliche und private Aktivitäten so wenig wie möglich zu beeinflussen.

 

Einen Schwerpunkt der ambulant operativen Dermatologie bildet die Entfernung gutartiger und bösartiger Hautveränderungen. In unseren modern ausgestatteten Operationsräumen werden die neuesten Methoden und Techniken angewandt.

Es stehen sämtliche Verfahren der schmerzlosen örtlichen Betäubung zur Verfügung. Auch aufwendigere operative Eingriffe werden im DermatologieZentrum ambulant durchgeführt. Die besondere Ausstattung gewährleistet bei ambulant durchführbaren Eingriffen im Bedarfsfall eine intensive Nachbetreuung.

Unser therapeutisches Spektrum umfasst:

  • konservative Behandlungen (Kompressionstherapie)
  • Behandlung sogenannter „offener Beine“ (Ulcus cruris, postthrombotisches Syndrom)
  • Behandlung von Besenreisern und kleineren Krampfadern (Sklerosierung, Schaumverödung, Laserverödung, Miniphlebektomien)
  • Krampfaderoperationen (unter anderem Radiofrequenzverfahren (VNUS-Closure-Fast)

Schonende operative Therapieverfahren mit minimal invasiven Techniken wie die Radiofrequenztherapie (VNUS-Closure-Fast) und Miniphlebektomien stellen das Hauptspektrum der operativen Behandlungen dar. Alle Operationen finden unter der äußerst schonenden Tumeszenz-Lokalanästhesie statt. Höchste Priorität wird dabei auf geringstmögliche Operationsbelastung und bestmögliche funktionelle und kosmetische Ergebnisse gelegt.

Die Sklerosierungstherapie findet bei der Behandlung kleinster Venen, der sogenannten Besenreiser, Anwendung. Hierbei wird ein Verödungsmittel (Aethoxysklerol) nach Punktion in die winzigen Venen injiziert. Es führt an der Gefäßinnenwand der Besenreiser zu einer gezielten Entzündung, die dann, unterstützt durch eine lokale Kompressionsbehandlung (Kompressionsverband), zu einem dauerhaften Gefäßverschluss führt. Je nach Menge der injizierten Lösung und Ausdehnung des lokalen Befundes sind mehrfache Injektionen erforderlich, um einen guten Behandlungserfolg sicherzustellen. Die Sklerosierungstherapie ist im Allgemeinen nicht schmerzhaft. Manchmal wird ein leichtes Brennen wahrgenommen und es können kleine, flüchtige Quaddeln entstehen. Die verschlossenen Venenabschnitte sind anfangs noch sichtbar. Erst nach einigen Wochen, wenn die verschlossenen Gefäße vom Körper abgebaut worden sind, ist das kosmetische Resultat der Verödungsbehandlung vollends beurteilbar.

Bei der Radiowellen- oder Radiofrequenztherapie (VNUS-Closure-Fast) handelt es sich um ein Therapieverfahren für größere Krampfadern. Die defekte Vene wird über einen eingeführten Katheter durch Wärmeapplikation von innen („intraluminal“) verschlossen. Durch einen kleinen Hautschnitt, meist unterhalb des Knies, wird ein spezieller Katheter in die betroffene Vene eingeführt und bis zur Mündung im Leisten- bzw. Kniekehlenbereich ultraschallkontrolliert vorgeschoben. Anschließend wird zum Schutz des umliegenden Gewebes im gesamten Verlauf Betäubungsmittel um die Vene gespritzt. Danach wird die Vene über die Spitze des Katheters erhitzt und damit verschlossen.

Seitenäste der Krampfader werden in selber Sitzung zumeist nur über wenige kleine (zwei bis drei mm) Schnitte entfernt. Diese kleinen Einschnitte werden später mit sterilen Pflästerchen verklebt. Blutergüsse kommen kaum vor, da der Katheter keine Gefäße verletzt. Kompressionsstrümpfe müssen in der Regel drei Wochen getragen werden. Zwei bis drei Tage nach diesem ambulant durchgeführten Eingriff können die Patienten wieder ihren ganz normalen Alltagsaktivitäten nachgehen.

Im Vergleich zu den klassisch operativen Verfahren (Venenstripping) ergeben sich insbesondere die folgenden Vorteile:

  • ambulante Behandlung in (Tumoszenz-) Lokalanästhesie
  • deutlich reduzierte Beschwerden nach der Operation
  • schnelle Mobilität nach Behandlung/geringe Ausfallzeit
  • signifikant niedrigeres Risiko von Narben, Infektionen und Blutergüssen
  • schonend, wirksam und sicher
Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.